Das narzißtische Streben im Buddhismus

Der Buddhismus lehrt als Quelle allen Leidens den Glauben an ein beständiges Selbst, Seele, Ego (Samyutta Nikaya 12, 35). Sobald die Empfindung eines solchen Ichs auftritt findet zwangsweise eine Trennung zwischen Subjekt und Objekt statt. Es wird ein Dualismus herbeigeführt, der auf Künstlichkeit beruht. Diese Unterscheidung ist zwar in gewissen Bereichen unerläßlich, in anderen führt [...]

Suketomo’s Farewell Poem in Praise of the Buddhist Law

The five skandhas have formed this transient shape
Whose four elements return now to true being;
I hold my neck against the naked blade -
The cutting is like a gust of wind.

(Taiheiki 太平記, zit. nach McCullough, 2003, S. 47)